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<title>Wanderfahrten</title>
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<description><![CDATA[Wanderfahrten|Seeclub Richterswil]]></description>
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<image><title>Wanderfahrten</title>
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<title>Rudern in königlicher Umgebung</title>
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<description><![CDATA[(26.September bis 5.Oktober 2025)]]></description>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:08:57 +0200</pubDate>
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<category>Wanderfahrten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Hier werde ich einen Ausschnitt von unserem königlichen Ruderausflug nach Süddeutschland präsentieren.</p><p>Einen Ausschnitt: weil kaum jemand den ganzen Zeitraum dort verbracht hat. Es war ein fröhliches Kommen und Gehen und jeden Tag war es eine Überraschung, mit wem man aufs Wasser ging. Auch ich war nicht die ganze Zeit vor Ort.</p><p>Königlich: weil die Aussicht vom See nicht nur Bäume und Häuser offenbarte, sondern vor allem einige Schlösser. Zusätzlich zum Schloss Neuschwanstein waren Schloss Hohenschwangau und das Hohe Schloss Füssen zu bewundern.</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/7e0dc7ab420cf7267efbde3f2a6e1e3d" src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/7e0dc7ab420cf7267efbde3f2a6e1e3d" style="height:226px; width:300px"></p><p>Dank Melchior Bürgin und Thomas Ha usenbaur und der tatkräftigen Unterstützung einiger weiterer Ruderer überstanden Melchiors schöne Boote die Überfahrt ins Nachbarland mit Bravour. Bei der Ankunft der meisten von uns standen die Boote bereits startklar am Ufer. Was für ein Genuss!</p><p>Bei jedem Wetter wurde gerudert. Anfänglich bei eher tristen Verhältnissen, die von perfektem Segelwetter abgelöst wurden und dann umschwenkte in für Schönwetterruderer ideale Zustände.</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/cf48ba3ec4688136ed0acd1982462e36" src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/cf48ba3ec4688136ed0acd1982462e36" style="height:175px; width:380px"></p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/4b405e0b9c8d4076a060af7dd0c17ba9" src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/4b405e0b9c8d4076a060af7dd0c17ba9" style="height:168px; width:300px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/e4cfeca18ed1f0dd900ffb08510f0607" src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/e4cfeca18ed1f0dd900ffb08510f0607" style="height:168px; width:222px"></p><p>Die Umgebung bot nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land einiges. Immer wieder traf man Richterswiler in dem netten Städtchen Füssen, entweder in kulturellen Einrichtungen oder beim Flanieren, aber auch auf Wanderwegen in den Wäldern rundum. Die meisten waren recht geschickt darin, den Massen von internationalen Besuchern des Schlosses Neuschwanstein auszuweichen.&nbsp;</p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/952c576b2831dd246838a4a9608f9792" src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/952c576b2831dd246838a4a9608f9792" style="height:168px; width:223px"><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/a501759104f1adeb778065a644aa5b18" src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/a501759104f1adeb778065a644aa5b18" style="height:168px; width:223px"></p><p><img alt="" data-cke-saved-src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/593397fd80e0c1697a3cb2326e44ae05" src="https://mein.fairgate.ch/scr/files/filemanager/download/inline/593397fd80e0c1697a3cb2326e44ae05" style="width: 200px; height: 152px;">​​​​​​​<br></p><p>Untermalt wurde das sportlich-kulturelle Erlebnis regelmässig von kulinarischen Abstechern in verschiedenste Restaurants. Die später Angereisten profitierten hierbei von dem teils schmerzlichen Erfahrungsschatz der Erstankömmlinge.</p><p>Alles in allem ein gelungener Aktivurlaub an einem schönen Fleckchen Erde. Während andere sich nach München auf den Weg gemacht haben, um das Oktoberfest zu besuchen, haben wir Bayern von seiner ruhigeren Seite kennengelernt. Und feine Weisswürste mit Senf und Brezn gabs am Forggensee auch!</p><p>Tessy van Daalen</p><p>​​​​​​​</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Entlang der grünen Moldau</title>
<link>https://seeclubrichterswil.ch/wanderfahrten/detailview/page/130615</link>
<description><![CDATA[(22.Mai bis 27.Mai 2025)]]></description>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:14:45 +0200</pubDate>
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<category>Wanderfahrten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Am 21.Mai trudelten alle 16 angemeldeten Teilnehmer und einer unserer Rudelreiseführer – ach nein – Ruderreiseführer! mit seinem Assistenten in Budweis ein.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Die einen kamen mit dem Zug aus der Schweiz, die anderen aus Wien, die nächsten wurden eingeflogen und diejenigen, die die Ruderboote am Hals, beziehungsweise hinter dem Auto hatten, kamen aus der Richtung Berlin und Meissen, deren Klub uns netterweise vier Boote überlassen hat für unseren Abenteuerurlaub.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Bei einem kühlen Budweiser – natürlich! – und verschiedensten gastronomischen Leckereien wurden die nächsten Tage besprochen. Am nächsten Morgen wurden die Pläne spontan wieder über den Haufen geworfen und mit unserer mittlerweile eingetroffenen tschechischstämmigen rudernden dritten Reisebegleitung neu ausgerichtet.&nbsp;</span></span></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ein Teil der Gruppe wagte den Sprung ins kalte Wasser und ruderte die erste Etappe wie vorgesehen. Der andere Teil zog es vor, sich dem angekündigten Platzregen zu entziehen und stattdessen das Städtchen Český Krumlov, ein UNESCO-Weltkulturerbe, zu besichtigen. Nach diesem kühlen Tag, der trotzdem mit Humor und sportlichem Engagement gemeistert wurde, ging es wettermässig bergauf. Zu heiss wurde es selten, aber der uns bis auf die Knochen durchdringende kalte Regen sollte uns erst kurz vor Ende unserer Tour nochmals ereilen.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Fleissig ruderten wir entlang der Moldau, wobei sich 68 Kilometer unserer etwa 200 Kilometer langen Strecke auf dem Stausee Orlik befanden. Vor allem grüner Wald und vielfältiges Vogelgezwitscher waren unsere ständigen Begleiter. Die zweitwichtigsten Erscheinungen waren Fischer (wir wunderten uns, welcher Teil der Bevölkerung wohl arbeitet, so viele junge, alte, dicke, dünne, bärtige und weniger bärtige Angler säumten den Fluss!). Zudem zierten vielerorts an Hexenhäuschen erinnernde Häuser versteckt an den Hängen des Waldes und Hausboote unseren Weg.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Ich glaube, ich kann im Namen aller sagen, dass wir bereits am zweiten Tag tiefenentspannt waren und das Alltagsleben in weite Ferne gerückt war.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Der Standard in manchen Hotels war für den ein oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig, was durch die unsommerlichen Temperaturen und die meist ausgeschalteten Heizungen noch spürbarer wurde, aber umso intensiver wurden dafür die heissen Duschen und das tschechische Bier genossen … und hin und wieder der ein oder andere Slibowitz.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Besonders kreativ und bisher unbekannt für uns waren die Metho–den, die Boote zu schleusen. Es gab ganz normale Schleusen, aber wir kamen auch in den Genuss eines Liftes, der unser Boot erst hinauf–beförderte und dann hinunterfuhr. Die Gewichtsstaumauer von Orlik hat eine Höhe von 91 Metern, mit einer Schleusenkammer ist das also nicht zu regeln (die tiefste Schleusenkammer der Welt beträgt 42 Meter). An der Schleuse Slapy wiederum wurden unsere Boote von einem Traktor mit einem raffinierten Bootsanhänger über die reguläre Strasse zur anderen Seite der Schleuse gefahren.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Unser letzter Rudertag war der wärmste seiner Art. Am Dienstag ruderten wir nach Prag und nach dem Passieren der letzten Schleuse waren wir auf einmal nicht mehr allein. Eine Autobahn ist dagegen harmlos! Wir befanden uns plötzlich mitten in einem Gewimmel von Ruderbooten, Skiffs, Drachenbooten, Kanus und Kajaks … und Trainern, die eifrig die Moldau hoch und runterfuhren und ihre Schützlinge instruierten.&nbsp;</span></span></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Nach dem Versorgen der geborgten Boote fuhren wir zu unserem Hausboot, wo wir die letzte Nacht beziehungsweise Nächte verbringen sollten.</span></span></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Prag zog uns mit wunderschönen historischen Häuserfronten in seinen Bann. Gutes Essen, gemütliche Lokale, Kunst, Geschichte und nochmals Regen rundeten unsere wunderbaren Ruderferien ab.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">„Na zdravì“ sag ich da nur! Schön war‘s!</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">P.S. Vorsicht! Wer stattdessen beim Zuprosten „nádraží“ sagt, liegt falsch. Das ist zwar nicht unsittlich, aber man sagt zum anderen damit lediglich “Bahnhof”.</span></span></p><p><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant-alternates:normal; font-variant-east-asian:normal; font-variant-numeric:normal; font-variant-position:normal; white-space-collapse:preserve"><span style="font-family:Calibri,sans-serif">Tessy van Daalen</span></span></p><p style="line-height:1.2"><br></p><p style="line-height:1.2"><span style="font-size:16pt; font-variant:normal; white-space:pre-wrap"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="color:#000000"><span style="font-weight:400"><span style="font-style:normal"><span style="text-decoration:none"><strong>Alle Fotos sind such in der Galerie zu finden</strong>: <a data-cke-saved-href="https://mein.fairgate.ch/scr/galerie1#76814_23010_23565" href="https://mein.fairgate.ch/scr/galerie1#76814_23010_23565">Moldau 2025</a></span></span></span></span></span></span></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Ruderwoche in Miralago 2024</title>
<link>https://seeclubrichterswil.ch/wanderfahrten/detailview/page/128169</link>
<description><![CDATA[Am Samstag, 5. Oktober 2024, ging es für eine Gruppe von Richterswiler Rudernden nach Miralago in die alljährliche Ruderwoche.]]></description>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 18:51:29 +0200</pubDate>
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<category>Wanderfahrten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><br></p><p>Mit einem Doppelvierer, zwei Doppelzweier und zwei Skiffs beladen, ging es über den Julier- oder den Berninapass, auf denen zu unserem Erstaunen Schnee lag, bis zum wunderschönen Lago di Poschiavo. Die Bikes liessen wir aufgrund der kühlen Temperaturen zu Hause – und beschlossen deshalb am Sonntagvormittag, die nächsten Tage jeweils drei Mal pro Tag aufs Wasser zu gehen, einschliesslich Melch mit seinen 81 Jahren. Kaum angekommen und eingecheckt ins Zimmer mit so malerischen Namen wie Chambre de Rustique, Salon Romain, Kleine Oase, Mansarde oder Suite de Royale, machten wir am Ufer die Boote bereit und einigten uns auf eine Bootseinteilung.</p><p>Melch, Harry, Oliver und Sarah im Doppelvierer, Marianne und Ruth im ersten Doppelzweier, Sofia und Karin im zweiten Doppelzweier. Schon ging es los auf den glatten See, auf dessen Wasser sich die umliegenden Berge spiegelten. Für einige von uns neueren Clubmitgliedern war es das erste Mal, dass wir auf einem anderen See als dem Zürichsee ruderten. Im Uhrzeigersinn ruderten wir hintereinander um den See. Am anderen Ende warteten schon die drei Gänse auf uns. Die Gänsefamilie erkannte Melch wieder, der mutige und etwas vorlaute Gänsevater frass ihm nämlich voller Vertrauen aus der Hand.</p><p>Das Programm für den nächsten Tage sah folgendermassen aus: 8-10 Uhr 1. Rudersession, 10-12 Uhr Frühstücken, 12-14 Uhr 2. Rudersession, 14-16 Uhr Pause mit wahlweise Cappuccino, Verveinetee, Coca Cola, Tiramisu, Apfelstrudel oder Quarktorte als Stärkung, 16-18 Uhr 3. Rudersession, 18.30 Uhr Abendessen. Wir ruderten immer wieder in verschiedenen Bootseinteilungen, so konnten sich Clubmitglieder in neuen Ruderkonstellationen besser kennenlernen und das gemeinsame Rudern üben. Vielleicht ergeben sich aus der Ruderwoche ja neue Teams, die von nun an regelmässig gemeinsam rudern möchten. Der Doppelvierer profitierte von den vielen praktischen Übungen von Melch, z. B. das Ruder nur mit Zeigefinger und Daumen, wie ein Stift zu halten. Der Doppelzweier erzielte zahlreiche Verbesserungen durch Karins wohlwollend-prüfende Augen und klaren Anweisungen, die sie mit vielen nützlichen Tipps unterstrich. So konnte sich jeder und jede auf seinem eigenen Ruderniveau verbessern.</p><p>Am Sonntag stiessen Thomas und seine Frau Bea zur Gruppe, am Montag kam Claudia dazu, während Marianne leider wieder abreisen musste. Auch der Regentag konnte uns die Stimmung nicht vermiesen – wir nutzten den Tag trotzdem feuchtfröhlich zum Rudern, zum Entspannen, gemeinsamen Kartenspielen und zum Planen, vor allem für das Helferessen am 18. Oktober. Ihr könnt gespannt darauf sein!</p><p>Die Ruderwoche in Miralago war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, neue Freundschaften zu schliessen und die Leidenschaft für den Rudersport zu teilen. Wir freuen uns bereits auf die nächste Gelegenheit in naher oder ferner Zukunft, um wieder auf diesem wunderschönen See zu rudern!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
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<title>Einmal Douro bitte, heiss und sportlich!</title>
<link>https://seeclubrichterswil.ch/wanderfahrten/detailview/page/128172</link>
<description><![CDATA[Wir waren eine Gruppe von 14 Ruderern und Ruderinnen (13 vom SCR, 1 vom RC Thalwil). ]]></description>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:05:25 +0200</pubDate>
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<category>Wanderfahrten</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><br></p><p>Ein paar von uns schnupperten schon vor Beginn des sportlichen Teils portugiesische Luft. Reunited am Bahnhof in Porto machten wir uns im nostalgischen Zug auf den Weg Richtung Figueira de Castelo&nbsp;Rodrigo, nahe der spanischen Grenze. Dreieinhalb Stunden gemütliche Zugfahrt bei offenen Fenstern&nbsp;gaben uns einen beeindruckenden Vorgeschmack auf den Fluss Douro, den wir einen Tag später&nbsp;rudernd erleben würden. Weinberge und Olivenhaine so weit der Blick reichte und immer wieder wunderschöne Ausblicke auf den Fluss.</p><p>Ich werde keine zeitliche Abfolge niederschreiben, was wann geschehen ist und wann wohin gerudert&nbsp;wurde. Eines war klar: Wir hatten sechs Tage Zeit, um die<br>206 km Richtung Porto zurückzulegen. Gefühlte Strömung: tendenziell nicht vorhanden. Meine Hoffnung, dass 206 km voll easy zu rudern wären, weil die Strömung die Hälfte der Arbeit abnimmt, hatte sich also in Luft aufgelöst. Nach den&nbsp;ersten 46 km am Tag nach der Ankunft bei 32° C waren wir dementsprechend ausgelaugt am Abend und tranken uns Mut mit feinem portugiesischem Wein für die nächsten Tage an. Schon am ersten&nbsp;Abend begegneten wir dem Bacalhau (also Kabeljau) auf unserem Teller, der unseren Weg in den folgenden Tagen noch des Öfteren in der ein oder anderen Form kreuzen sollte – ausser lebendig. Gestärkt konnten wir sodann die kommenden Etappen unserer Tour angehen.<br><br>Eine Gruppe von vier Ruderern der Organisation Ginasio Clube Figueirense begleitete uns von dem&nbsp;Moment an, als wir aus dem Zug stiegen bis zur Ankunft in Porto. Einer von ihnen gar im Schlauchboot. Letzterer bremste per Funk die grösseren Schiffe, die manches Mal unverhofft hinter einer der&nbsp;Kurven hervorkamen, versorgte uns mit frischem Wasser und fischte die ein oder andere Kappe oder&nbsp;Schwimmweste aus dem Wasser. Wer uns jetzt für inkompetent hält, dem muss ich sagen, dass die&nbsp;genannten Dinge nicht aus Fahrlässigkeit im Wasser landeten. Dies war unseren Positionswechseln&nbsp;mitten auf dem Wasser geschuldet, die meist sehr raffiniert vonstattengingen und sich sehen lassen&nbsp;konnten! Dass dabei das ein oder andere über Bord ging, ist wahrlich eine geringfügige Nebenerscheinung gewesen im Vergleich zu den Kunststücken, die wir vollführten!</p><p>Nicht unerwähnt dürfen die Schleusen bleiben, die wir mit unseren vergleichsweise winzigen&nbsp;Ruderbooten passierten. Darunter befand sich die zweitgrösste Schachtschleuse Europas, die&nbsp;Carrapatelo-Schleuse, die uns nach etwa 15 Minuten in ihrem «Schlund» 35 Meter tiefer wieder «ausspuckte». Beachtlich war auch die Akustik innerhalb der monströsen Mauern!</p><p>Gutes Essen, schöne Hotels oder Appartements, teils mit Pool, wie auch die Besichtigung eines&nbsp;Weinguts mit Verkostung rundeten den sportlichen Teil auf dem Fluss ab.</p><p>Vor den Toren – oder besser gesagt den Brücken – Portos war die Luft wieder rein und vom Regen&nbsp;erfrischt, sodass wir die Stadt noch in vollen Zügen geniessen und die Menschen in und um Porto&nbsp;wieder aufatmen konnten. Manche traten sofort die Heimreise an, andere reisten weiter und ein&nbsp;Gutteil der Gruppe blieb im quirligen Porto. Kulturliebhaber, Gourmets, Nachteulen, Thalassophile – sie alle kamen auf ihre Kosten. Was für ein Gegensatz nach den Tagen auf dem meist sehr ruhigen Fluss, umgeben von Natur und Vögeln!</p><p>Ich glaube, ich kann im Namen aller Teilnehmer sagen, dass wir eine gelungene Woche in Portugal&nbsp;verbracht haben und voller schöner Erinnerungen heimgekehrt sind! Die Brände allerdings regen zum Nachdenken an und es ist gut möglich, dass ich das nächste Mal mit dem Bus reise statt dem Flugzeug. Dass dies machbar und durchaus eine bequeme Variante ist, hat uns eines unserer Mitglieder&nbsp;bewiesen! Ausserdem fühlt sich jeder Sitz wie ein Federkissen an, wenn man mal 206 geruderte&nbsp;Kilometer in ein paar Tagen hinter sich hat!</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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